No Accident In Paradise – „Asymetria“ (Review)

Die folgende Albumrezension von Parmon zur bevorstehenden Veröffentlichung des Albums „Asymetria“ von No Accident in Paradise ,an dem unter anderem Inannia Albrecht ZiepertStachy aka [micro:form] teilhabe hatten , hat uns vor kurzem erreicht und wir möchten sie euch nicht vorenthalten.

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„Entstanden ist das Album in Livesessions über einen Zeitraum von fünf Jahren. Auf der Veröffentlichung sind daher Tonfragmente und Samples von Orten wie dem Fusion-Festival, der Zeche Zollverein, der Toskana Therme Bad Schandau und dem Herschelbad Mannheim (Time Warp Festival) zu hören. Für das Release wurden diese Liveaufnahmen im Studio verarbeitet und zu Tracks in Form gegossen.“ – No Accident In Paradise

ASYMETRIA Albumrezension von Parmon

Genial wie der Ambient-Layer in den ersten Tracks mit einem dezenten 4/4-Kick-Layer verbunden wird. Man hört eindeutig das Stachy öfters in Bad Schandau floaten war: manche der ganz hohen Sounds klingen genau wie dort unter der Wasseroberfläche.

Lied zwei ist der absolute Dancefloor-Hit — wenn es sich um einen genüsslichen Dancefloor handeln sollte der keine Angst vor Streichinstrumenten hat. Ganz geniales Lied. Ambient-Techno. Nahtlos & nahezu unauffällig geht mit den nächsten Tracks eine Transformation vor sich.

Auf einmal ein wunderbar assoziativer Hörspiel-Ausflug, voller Liebe die förmlich aus dem Lautsprecher springt. Den Mut zu diesem Ausflug hebt das Album noch mal eine Ebene höher. Hier machen Leute Musik die das Hören und das Lieben lieben.

Endlich ganz unten angekommen vermischen sich field recordings und Subbässe zu einem Spiele-Soundtrack der auf einem Bogen eines Synthesizer-Lichts nahezu endlos in die Ferne strebt, um dabei auch wieder an den verschiedensten Stationen vorbeizukommen und wieder Fahrt aufzunehmen. Das ist so ein relaxt-kraftvoller Beat, der beinhaltet eben Ruhe und Lust zur Bewegung. Man kommt im „Chai-Zelt“ vorbei das dem unbestimmten psychedelischen Ambiente des Albums einen intensiveren Ausdruck gibt.


Das Fragment-Lied reißt dann etwas heraus, passend zum Abschluss der CD. Ein Hammerlied an sich, dass aber vielleicht doch eher ein Track für eine Compilation gewesen wäre.

Auf jeden Fall Gratulation zum neuen Album. Nach neun Jahren das Erste. Wahnsinn wie die Zeit vergeht. Aber man hört eine immens hohe Qualität der Produktion, dass die Expertise erkennen lässt und dieses auch in der Darbietung zu erleben ist: beim CoverArtwork, durch die Videos und durch die Wahl eines geschmackvollen Labels.

von Parmon – Phonocake.org 

Das Album von No Accident in Paradise ist ab dem 21.11.2014 erhältlich und erscheint auf Freude am Tanzen und wird vertrieben von Kompakt.

CD & DIGITAL RELEASE: 21.11.2014

 

 

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